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Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Niedersachsen.


1. Einstellungstermine:

In den juristischen Vorbereitungsdienst wird in Niedersachsen zum 01.03., 01.06., 01.09. und 01.12. eines jeden Jahres eingestellt.

2. Einstellungsbehörden:

Einstellungsbehörden sind die Oberlandesgerichte Braunschweig, Celle und Oldenburg. Sie nehmen die Zulassung und Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber in voneinander unabhängigen Verfahren vor.

3. Bewerbungsfrist:

Bewerbungen sind frühestens fünf und spätestens zwei Monate vor dem Einstellungstermin zulässig. Nicht fristgemäße Bewerbungen und solche, denen nicht mindestens ein unterschriebener Lebenslauf, eine beglaubigte Abschrift des Zeugnisses über das Bestehen der ersten juristischen Staatsprüfung bzw. der ersten Prüfung sowie eine Erklärung über die Staatsangehörigkeit (Angabe in der Anlage zur Onlinebewerbung ausreichend) beigefügt sind, werden zurückgewiesen.

4. Einstellungsantrag:

Der Antrag auf Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst kann im Oberlandesgerichtsbezirk Oldenburg nur noch online gestellt werden. Bei Aufruf der Online-Bewerbungsmaske werden Sie Schritt für Schritt durch das Bewerbungsverfahren geführt. Die Bearbeitung Ihrer Daten erfolgt mit Hilfe der EDV auf der Grundlage der Datenschutz Grundverordnung. Die übermittelten Daten werden für das Zulassungs- und spätere Zulassungs- und spätere Zuweisungsverfahren gespeichert.

Hier geht es zur Online-Bewerbung.


Bei technischen Störungen wenden Sie sich bitte an die Rufnummer 0441 220-1072.

5. Bewerbungsunterlagen:

Für eine wirksame Bewerbung sind zudem folgende Bewerbungsunterlagen fristgemäß

- spätestens zwei Monate vor dem Einstellungstermin - bei dem Oberlandesgericht

Oldenburg, Referendarabteilung, Postfach 2451, 26014 Oldenburg einzureichen:


- ausgefüllte und unterschriebene Anlage zur Online-Bewerbung (siehe

nebenstehendes Formular, beinhaltet die Erklärung über die Staatsangehörigkeit)

- beglaubigte Abschrift des Zeugnisses der ersten juristischen (Staats-)Prüfung

- datierter und handschriftlich unterschriebener Lebenslauf

Andernfalls wird der Antrag nicht wirksam und ist daher zurückzuweisen.

Sollten Sie die erste Staatsprüfung vor Ablauf der Bewerbungsfrist bestanden haben, aber das Zeugnis nicht rechtzeitig bis zum Stichtag erhalten können, ist es in Ausnahmefällen möglich, zunächst hilfsweise eine Bescheinigung des betreffenden Landesjustizprüfungsamtes vorzulegen. Handelt es sich um das Landesjustizprüfungsamt in Celle, so wird auf die Vorlage einer Bescheinigung verzichtet.

6. Einstellung und Auswahlverfahren:

Die Einstellungsaussichten hängen von den zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen und Haushaltsstellen ab. Übersteigt dabei die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Zahl der dem Oberlandesgericht zur Verfügung stehenden freien Stellen, so richtet sich die Auswahl nach dem Gesetz über die Beschränkung der Zulassung zum Vorbereitungsdienst vom 27.10.1977 (Nds. GVBI. S 537) in Verbindung mit der Verordnung über das Zulassungs- und Auswahlverfahren für die Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst (KapVO) vom 24.08.1999 (Nds. GVBI. S 329), zuletzt geändert durch Verordnung vom 25.09.2003 (Nds. GVBI. S. 355).

Wartepunkte im Sinne von § 5 Abs. 2 KapVO sind landesweit gültig. Wird ein Ausbildungsplatz nicht angenommen, verfallen bis zu diesem Zeitpunkt erworbene Wartepunkte. Bei Mehrfachbewerbungen in Niedersachsen führt die Ablehnung des Angebots eines Oberlandesgerichtes dazu, dass zum folgenden Einstellungstermin auch die bei den anderen Oberlandesgerichten erworbenen Wartepunkte verfallen sind .

7. Vorbereitungsdienst

Der juristische Vorbereitungsdienst und das sich anschließende Prüfungsverfahren sind in dem Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAG) in der Fassung vom 15.01.2004 (Nds. GVBI. S. 7) und der Verordnung zum Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAVO) vom 02.11.1993 (Nds. GVBI. S: 561) zuletzt geändert durch Verordnung vom 01.12.2004 (Nds. GVBI. S.559) geregelt.

Der Vorbereitungsdienst dauert 2 Jahre und wird in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis absolviert. Weitere Informationen über seinen Inhalt und Ablauf enthält die Broschüre 'Der juristische Vorbereitungsdienst in Niedersachsen', die als PDF-Datei auf der Homepage des Justizministeriums www.mj.niedersachsen.de unter
dem Pfad "Wir über uns" , "Berufe in der Justiz" Juristenausbildung zu finden.

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