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„Rechtsstaat in der Vertrauenskrise – was ist zu tun, um unser Recht zu stärken?“

Vortrag von Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, am Mittwoch, dem 19. September 2018, im Oberlandesgericht Oldenburg



Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Anke van Hove lädt am Mittwoch, dem 19. September 2018 um 18:30 Uhr, zu einem Vortrag mit dem Titel: „Rechtsstaat in der Vertrauenskrise – was ist zu tun, um unser Recht zu stärken?“ ein.

Seit April 2016 ist Jens Gnisa Vorsitzender des Deutschen Richterbundes. In seinem Vortrag thematisiert er, dass das Recht immer mehr im Focus der Öffentlichkeit steht. Neueste Umfragen sind alarmierend. Nur jeder Vierte ist der Meinung, dass deutsche Gerichte gewissenhaft und gründlich arbeiten und hier alles mit rechten Dingen zugeht. Zugleich werden die Anforderungen an das Recht in einer globalisierten Welt immer größer. Mit Fug und Recht kann man deshalb von einer Vertrauenskrise sprechen. Doch im modernen Staat gibt es zum Recht keine Alternative. Nicht umsonst hat die Politik deshalb das Recht als Handlungsfeld erkannt und den Pakt für den Rechtsstaat als eine ihrer Kernaufgaben der Legislaturperiode benannt. Doch reicht das aus, und wie ist der Pakt konkret umzusetzen? Geht es nicht auch um tiefgründige, das Recht schwächende Entwicklungen, wie eine zunehmende Moralisierung und Emotionalisierung auf die unsere Gesellschaft eine Antwort finden muss? Welche weiteren Lösungen und Strategien kann es geben?

Freuen Sie sich auf einen interessanten Vortrag!

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und findet in Saal I des Oberlandesgerichts Oldenburg, Richard-Wagner-Platz 1, 26135 Oldenburg, statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Nr.36/2018
Bettina von Teichman und Logischen
Oberlandesgericht Oldenburg
Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
26135 Oldenburg

Artikel-Informationen

13.09.2018

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