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Große Beteiligung am 8. Tag der Sozialen Dienste am 5. März in Oldenburg

Pressemitteilung vom 07.03.2018


Große Beteiligung am 8. Tag der Sozialen Dienste am 5. März in Oldenburg

Am Montag fand in Oldenburg mit großem Erfolg der 8. Tag der Sozialen Dienste statt, der vom Ambulanten Justizsozialdienst Niedersachsen (AJSD) ausgerichtet wird. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zu der Fortbildungsveranstaltung in der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

In der Eröffnungsveranstaltung konnte der Leiter des AJSD, Hanspeter Teetzmann, den Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium Dr. Stefan von der Beck sowie die Präsidentin des Oberlandesgerichts Oldenburg Anke van Hove, begrüßen. Dr. von der Beck brachte in seinem Grußwort die Verbundenheit zum AJSD, der Sozialarbeit in den Bereichen Bewährungshilfe, Führungsaufsicht, Gerichtshilfe sowie Täter-Opfer-Ausgleich leistet, zum Ausdruck. Dr. von der Beck hatte diesen Dienst, bestehend aus 450 Mitarbeitern in ganz Niedersachsen, als erster Leiter in den Jahren von 2009 bis 2013 aufgebaut.

In aktuellen Workshops und Vorträgen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich anschließend unter anderem mit für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wichtigen Themen wie der Arbeit mit Betrügerinnen und Betrügern, neuen Drogen und ihren Wirkungsweisen sowie Grundlagen der Arbeit mit Hoch-Risiko-Klientel – Systemsprenger in der Justiz beschäftigen.

Zudem wurden sie mit dem auch für den AJSD in Zukunft immer bedeutenderen Thema des islamistischen Extremismus in einem abschließenden Vortrag konfrontiert, in welchem der Referent pädagogische Handlungsmöglichkeiten zur Deradikalisierung an Hand von praktischen Beispielen aufzeigte.

Justizstaatssekretär Stefan von der Beck: „Ich bin stolz darauf, dass wir in Niedersachsen über einen modernen, kompetenten und zukunftsfähigen Sozialdienst verfügen, der sich den Herausforderungen unserer Zeit stellt. Nach den Jahren des Aufbaus ist es nun an der Zeit, die strukturelle Weiterentwicklung des AJSD voranzutreiben und diesen in die Richtung eines organisatorisch eigenständigen Dienstes auszubauen. Dafür wird in einem ersten Schritt geprüft, ob der AJSD ein eigenes Haushaltskapitel erhalten soll.“ Dr. von der Beck führte weiter aus: „Gleichzeitig geht es mir darum, das fachliche Profil des AJSD zu schärfen. Hierzu soll auch die Errichtung einer eigenen kriminaltherapeutischen Ambulanz beitragen, die die therapeutische Nachsorge auf ein solides Fundament stellt. Weiter gehört dazu die Entwicklung eines Betreuungskonzeptes für islamistische Klienten der Bewährungshilfe.“

Oberlandesgericht Oldenburg

- Pressestelle -

Richard-Wagner-Platz 1

26135 Oldenburg

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