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Kiewer Richter zu Gast beim Oberlandesgericht Oldenburg


Vom 12. bis zum 14. Dezember 2018 waren zum wiederholten Male Richterinnen und Richter des Berufungsgerichts Kiew zu Gast am Oberlandesgericht Oldenburg. In diesem Jahr konnte Anke van Hove, Präsidentin des Oberlandesgerichts, zehn ukrainische Kollegen zu einem Arbeitstreffen in Oldenburg begrüßen.

Der Arbeitsbesuch der Kiewer Richter ist Teil des Projekts „Rechtsstaatsförderung Ukraine", das von der Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e. V. (IRZ) Mitte 2014 - also nach den Ereignissen auf dem „Maidan" - initiiert wurde. Die IRZ unterstützt im Auftrag der Bundesregierung Partnerstaaten bei der Reformierung ihrer Rechts- und Justizsysteme.

Schwerpunktthemen in diesem Jahr waren das Straf- und das Familienrecht. Auf dem Programm standen neben einer Teilnahme an dem in der Weser-Ems-Halle stattfindenden Prozess gegen den Krankenpfleger Niels H. unter anderem auch eine Diskussion mit dem Vorsitzenden Richter dieses Prozesses, Sebastian Bührmann.

„Recht und Rechtsstaatlichkeit gehören zu den Grundpfeilern unserer demokratischen Gesellschaft.“, so die Präsidentin des Oberlandesgerichts. „Wir freuen uns über das Interesse der ukrainischen Kolleginnen und Kollegen daran, wie diese Werte bei uns in der täglichen Arbeit gelebt werden.“

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Oberlandesgerichts Oldenburg und der IRZ-Stiftung hat bereits Tradition. Es handelt sich bereits um den dritten Aufenthalt ukrainischer Richterinnen und Richter in Oldenburg.


Nr.54/2018
Bettina von Teichman und Logischen
Oberlandesgericht Oldenburg
Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
26135 Oldenburg

Präsidentin in OLG Anke van Hove 2. v.r. mit der ukrainischen Delegation  
Artikel-Informationen

14.12.2018

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