klar

Oberlandesgericht Oldenburg – neue Gerichtsvollzieher für den Bezirk sichern zügige Zwangsvollstreckungen

Pressemitteilung OLG Oldenburg vom 05.06.2018


Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Oldenburg, Anke van Hove, begrüßte am 31. Mai 2018 drei neue Anwärter im Gerichtsvollzieherdienst. Mit ihnen absolvieren im Oldenburger Bezirk dann gegenwärtig 19 Anwärter die anspruchsvolle 18monatige Gerichtsvollzieherausbildung, so viele wie nie zuvor. Die Ausbildung steht neuerdings auch Personen offen, die nicht vorher in der Justiz tätig waren. Durch eine Verbesserung der Vergütung wurde die Attraktivität des – teilzeitgeeigneten - Berufes noch einmal erhöht.

Durch die zahlreichen Neueinstellungen leistet das Oberlandesgericht einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Beschleunigung der Zwangsvollstreckungen. Auch die zeitweise extrem hohe Belastung im Gerichtsvollzieherdienst konnte so gesenkt werden.

Auf die künftigen Gerichtsvollzieher warten vielfältige Aufgaben. Sie holen z.B. auf Betreiben von Gläubigern Auskünfte über die Schuldner ein, nehmen die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen vor oder erwirken die Herausgabe von Gegenständen. Auch Zwangsräumungen von Wohnungen gehören zum Aufgabenbereich.

„Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher sind für den Rechtsstaat unverzichtbar.“, so van Hove bei Ihrer Begrüßung. „Sie sorgen dafür, dass die Urteile unserer Gerichte nicht bloß auf dem Papier stehen, sondern auch effektiv durchgesetzt werden.“

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie auf der Homepage des Oberlandesgerichts (http://www.oberlandesgericht-oldenburg.niedersachsen.de/informationen/berufe_ justiz/).


Nr.25/2018
Bettina von Teichman und Logischen
Oberlandesgericht Oldenburg
Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1

Frau van Hove mit den drei neuen Anwärtern
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln