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Aufbau des Oberlandesgericht Oldenburg

Das Oberlandesgericht Oldenburg hat ca. 132 Bedienstete, davon 48 Richterinnen und Richter. Es bestehen 15 Zivilsenate, von denen sechs in Personalunion auch Familiensenate sind. Zwei der Zivilsenate haben nach dem Gesetz nur Spezialaufgaben zu erledigen: der 7. Zivilsenat als Baulandsenat und der 10. Zivilsenat als Landwirtschaftssenat. Ferner sind zwei Strafsenate und ein Bußgeldsenat gebildet. Die Senate entscheiden in der Regel in der Besetzung mit einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Zu den Sitzungen des Landwirtschaftssenats werden zwei Landwirte als Laienrichter hinzugezogen.

Das von den Richterinnen und Richtern des Oberlandesgerichts gewählte Präsidium beschließt die Geschäftsverteilung der Senate.

Die Verwaltungsabteilung des Oberlandesgerichts mit ihren richterlichen und nichtrichterlichen Referenten und dem Mitarbeiterstab aus Beamten und Angestellten ist zuständig für das Management der Gerichte des Bezirks. Das sind neben dem Oberlandesgericht selbst die drei Landgerichte Aurich, Oldenburg und Osnabrück und 23 Amtsgerichte mit insgesamt ca. 2500 Bediensteten, davon ca. 500 Richterinnen und Richter.

Dem Oberlandesgericht sind außerdem der Zentrale IT-Betrieb des Landes Niedersachsen (ZIB) mit seinen vier Organisationseinheiten (IT-Verwaltung in Oldenburg, Service-Desk in Wildeshausen, Fachverfahrensteam der ordentlichen Gerichtsbarkeit, IT-Fortbildung) sowie der Ambulante Justizsozialdienst und die Stiftung Opferhilfe angegliedert.

26.11.2009
Personalverteilung Gesamt
26.11.2009
Personalverteilung OLG Oldenburg
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