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Das Oberlandesgericht Oldenburg lädt ein zur Fortsetzung der Vortragsreihe

Alle Vorträge finden im Oberlandesgericht Oldenburg, Richard-Wagner-Platz 1, 26135 Oldenburg, Saal I, statt.

Zusätzlicher Termin: Dienstag, den 12. März 2013, 19.30 Uhr

„Im Namen des Volkes…“

Wie werde ich (Jugend-) Schöffe beim Gericht? Was erwartet mich im (Jugend-) Schöffenamt?

Ri’in AG Dr. Petra Warnken, Dipl. Sozarb./ Sozpäd. Manuela-M. Bicos

Aufgrund des großen Interesses findet der Vortrag vom 6. März 2012 erneut statt. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Hinweis zum Termin vom 6. März 2013.

Weitere Informationen zum Amt der (Jugend-)Schöffin/des (Jugend-)Schöffen und das Bewerbungsformular finden Sie hier: Stadt Oldenburg - Informationen zum Schöffenamt

Mittwoch, den 6. März 2013, 19.30 Uhr

„Im Namen des Volkes…“

Wie werde ich (Jugend-) Schöffe beim Gericht? Was erwartet mich im (Jugend-) Schöffenamt?

Ri’in AG Dr. Petra Warnken, Dipl. Sozarb./ Sozpäd. Manuela-M. Bicos

(Jugend-) Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die in Strafverfahren vor den Amts- und Landgerichten bei der Hauptverhandlung mitwirken. Sie haben dasselbe Stimmrecht wie die Berufsrichter, können sich aktiv an der Hauptverhandlung beteiligen und tragen genauso wie die Berufsrichter Verantwortung für den möglichen Schuldspruch und das Strafmaß. Durch die Beteiligung von Schöffen an der Hauptverhandlung werden insbesondere auch die Einbringung nichtjuristischer Wertungen, Erfahrungen und Überlegungen in die Urteilsfindung gewährleistet.

Schöffen werden für fünf Jahre gewählt. Die neuen Wahlen stehen für Frühjahr 2013 an. Interessierte Bürger können sich bis zum 05. April 2013 bewerben. Die Bewerbungsunterlagen sind über die Stadt Oldenburg erhältlich (Internetseite; Rechtsamt, Schlossplatz 26; für Jugendschöffen Amt für Jugend, Familie und Schule, Bergstraße 25).

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Übernahme eines (Jugend-) Schöffenamtes interessieren. Neben einer Einführung in die wichtigsten Rechte und Pflichte der Schöffen soll ein Einblick in den typischen Ablauf einer Strafverhandlung gegeben werden. Die Vortragenden stehen im Anschluss für die Fragen der Zuhörer zum Schöffenamt zur Verfügung.

Ri`in Dr. Petra Warnken ist Straf- und Schöffenrichterin am Amtsgericht Oldenburg.

Dipl. Sozarb./ Sozpäd. Manuela-M. Bicos arbeitet für das Team Jugendhilfe im Strafverfahren der Stadt Oldenburg.

Weitere Informationen finden Sie hier: Stadt Oldenburg - Informationen zum Schöffenamt

Neuer Termin: Mittwoch, den 19. Juni 2013, 19.30 Uhr

Erben – Vererben – Testament – was ist zu beachten?

Dr. Johannes Lameyer, Rechtsanwalt und Notar

Das gemeinschaftliche (Berliner) Ehegattentestament ist nach wie vor das richtige Modell für die „normale“ Ehe. Als Störfall kommen Pflichtteilsansprüche von enterbten Kindern in Betracht, auch bereits nach dem Tod des erstversterbenden Teils. Wie sollte man hier vorgehen?

Spezielle Lebenslagen fordern aber besondere Regelungen im Testament: Zu nennen ist die Patchwork-Ehe und das Testament bei vorhanden sein von „Problem“-Kindern. Weiter werden die Grundzüge des Erbschaftssteuerrechts erläutert und Tipps gegeben, wie hier gespart werden kann. Wie man eine unliebsame Erbschaft (mit Schulden) wieder loswerden kann, rundet den Vortrag ab.

Dr. Johannes Lameyer ist Rechtsanwalt und Notar in Oldenburg.

Neuer Termin: Mittwoch, den 28. August 2013, 19.30 Uhr

Vom richtigen Umgang mit Baumängeln

Rechtsanwalt Dr. Christoph Halfmann

Geschichten von Neubauten, bei denen einfach alles „schief gelaufen“ ist, kennt jeder - aus eigener Erfahrung oder von Nachbarn oder Bekannten. Erst beginnt alles gut und man sieht sich schon in seinem Traumhaus auf dem erworbenen Traumgrundstück. Dann beginnen die Vorstellungen des Bauherren und des Bauunternehmens auseinander zu fallen. Der Bauherr sieht Abweichungen vom Vereinbarten, der Bauunternehmer möchte sein Geld und sieht keine Abweichungen. Es geht um Mängel.

Durch den Vortrag soll in groben Zügen vermittelt werden, wann wirklich ein „Mangel“ vorliegt, was der Bauherr unternehmen muss, um sich rechtlich korrekt zu verhalten, welche Druckmittel er hat und wie der Unternehmer reagieren kann. Eine zentrale Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Bauabnahme, deren rechtliche Auswirkungen erläutert werden.

Dr. Christoph Halfmann ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in Oldenburg.

Mittwoch, den 30. Oktober 2013, 19.30 Uhr

Schulden ohne Ende oder doch ein Ende der Schulden?

Rechtsanwältin Roswitha Schaupeter und RiAG Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer

Die Verschuldung von Menschen ist ein weit verbreitetes Problem. Auslöser sind häufig "Brüche" in den Biographien der Betroffenen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Ehescheidungen / Trennungen aber auch gescheiterte wirtschaftliche Unternehmungen. Die Folgen können Vollstreckungsdruck, Schwierigkeiten bei der Teilnahme am Zahlungsverkehr bis hin zu Wohnungsverlusten und sozialem Abstieg sein.

Für diejenigen, die (unverschuldet) in solche Notlagen geraten, gibt es Möglichkeiten der Entschuldung und die Chance auf einen wirtschaftlichen Neubeginn. Dafür brauchen Betroffene oftmals Informationen, Hilfe und Unterstützung. Diese können sie zunächst durch entsprechend qualifizierte Schuldnerberatungsstellen bekommen. Wenn es nicht möglich ist hier geeignete Lösungen zu finden steht den Betroffenen der Weg zu einer Entschuldung über ein Insolvenzverfahren offen, das dann nach sechs Jahren eine Schuldbefreiung ermöglicht. Hierüber will der gemeinsame Vortrag der Schuldnerberatung und des Insolvenzgerichts informieren.

Rechtsanwältin Roswitha Schaupeter ist Schuldnerberaterin bei der AWO Kreisverband Ammerland e.V. und RiAG Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer ist Insolvenzrichter am Amtsgericht Oldenburg.

Mittwoch, den 27. November 2013, 19.30 Uhr

„Ich will die Scheidung“ - und jetzt?

Rechtsanwalt Dr. Matthias Weiß

Nach den Angaben des statistischen Bundesamtes werden die meisten Scheidungen im siebten Ehejahr ausgesprochen. Im Jahr 2011 wurden fast 188.000 Ehen geschieden. Eine Garantie ist es also nicht mehr, das „verflixte“ siebente Jahr zu überstehen. Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein, sich auch ohne Anlass mit den Folgen von Trennung und Scheidung auseinanderzusetzen. Wer ist überhaupt zuständig? Wie lange muss ich getrennt leben? Worüber muss man sich einig sein? Genügt ein gemeinsamer Anwalt? Wie lange dauert das? Wie läuft ein Scheidungsverfahren ab? Kann man sich „online“ scheiden lassen? Was passiert in der Gerichtsverhandlung? Diese und viele andere Fragen sollen in dem Vortrag beantwortet werden.

Dr. Matthias Weiß ist Rechtsanwalt in Oldenburg und Fachanwalt für Familienrecht.

Der Eintritt für die Veranstaltungen ist frei.

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Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.

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