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Landesbetreuungsstelle beim Oberlandesgerichts Oldenburg eingerichtet

Pressemitteilung vom 22.01.2019


Das Oberlandesgericht Oldenburg hat zum Jahresbeginn 2019 die Zuständigkeit für die Landesbetreuungsstelle übernommen, die davor beim Landesamt für Soziales lag.

Wenn jemand wegen einer psychischen Krankheit oder einer Behinderung seine Rechtsangelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln kann, kann die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung notwendig sein. Als Betreuer kommen unter anderem Angehörige, ein Mitglied eines Betreuungsvereins, ein Mitglied einer Betreuungsstelle oder ein Berufsbetreuer in Betracht. Das zuständige Amtsgericht wählt den Betreuer aus.

Die Landesbetreuungsstelle beim Oberlandesgericht Oldenburg beschäftigt mehr als zwanzig behördliche Betreuerinnen und Betreuer in ganz Niedersachen. Außerdem ist die Landesbetreuungsstelle für die Anerkennung, Förderung und Beratung der Betreuungsvereine in Niedersachsen zuständig. Die Betreuungsvereine stellen selbst Betreuer, kümmern sich aber auch um die Beratung und Fortbildung von ehrenamtlichen Betreuern.

Durch Kabinettsbeschluss vom 18. Dezember 2018 ist das Niedersächsische Justizministerium seit dem 1. Januar 2019 für das gesamte Betreuungswesen zuständig. Die Zuständigkeit für die Landesbetreuungsstelle hat das Ministerium dem Oberlandesgericht Oldenburg übertragen.



Oberlandesgericht Oldenburg

- Pressestelle -

Richard-Wagner-Platz 1

26135 Oldenburg

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